Firma Noggerath & Windmühlenstraße: Sachlichkeit statt Schlagzeilen

19. April 2026

Bückeburg, April 2026 – Die aktuelle Debatte um das Sanierungsgebiet Windmühlenstraße und den Standort der Firma Noggerath Betontechnik GmbH schlägt hohe Wellen. Als CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bückeburg setzen wir uns für eine lösungsorientierte Politik ein, die wirtschaftliche Interessen und notwendige Stadtentwicklung verantwortungsvoll zusammenführt.

Transparenz im Bau- und Mobilitätsausschuss

Entgegen aktueller Kritik wurde die Politik regelmäßig über die Entwicklungen informiert. Der Sachstand zur Windmühlenstraße war wiederholt Thema im zuständigen Ausschuss für Bau und Mobilität.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zu Details aus diesen Sitzungen keine Auskunft geben können. Da es sich um sensible Vertragsangelegenheiten und unternehmerische Daten handelt, wurden diese Punkte im nichtöffentlichen Teil behandelt, um die Interessen aller Beteiligten zu schützen.

Unterstützung der Stadt und unternehmerische Eigenverantwortung

Für uns hat der Erhalt von Arbeitsplätzen in Bückeburg höchste Priorität. Nach unseren Informationen, hat die Verwaltung unter Bürgermeister Axel Wohlgemuth das Unternehmen frühzeitig informiert und im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Suche nach Alternativstandorten unterstützt.

Dabei gilt jedoch ein wichtiger Grundsatz:

  • Unterstützung durch die Verwaltung: Die Stadt Bückeburg moderiert, berät und vermittelt aktiv Flächen.
  • Eigenverantwortung des Unternehmens: Die letztliche Entscheidung über einen neuen Standort sowie die operative Planung liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung. Die Verwaltung kann flankierend helfen, aber unternehmerisches Handeln nicht ersetzen.

Unsere offizielle Stellungnahme im Wortlaut

Folgende Stellungnahme hatte die CDU-Ratsfraktion auf Nachfrage der SZLZ herausgegeben:

Die aktuelle Diskussion um die Firma Noggerath zeigt, wie sensibel das Zusammenspiel von Stadtentwicklung und wirtschaftlichen Interessen ist. Für uns ist klar: Der Erhalt von Arbeitsplätzen und die Unterstützung unserer heimischen Unternehmen haben hohe Priorität.

Gleichzeitig beruhen die Entwicklungen an der Windmühlenstraße auf politischen Beschlüssen mit langfristigem Vorlauf. Aus persönlichen Gesprächen mit der Verwaltung und der Geschäftsführung des Unternehmens ist unser Kenntnisstand, dass die Verwaltung frühzeitig informiert und im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Suche nach Alternativen unterstützt hat.

Jetzt kommt es darauf an, die Bemühungen weiter zu intensivieren: Gespräche führen, Übergangslösungen prüfen und gemeinsam nach tragfähigen Perspektiven suchen.

Wir stehen hinter dem Kurs von Bürgermeister und Verwaltung, diesen Prozess sachlich, verantwortungsvoll und lösungsorientiert zu begleiten. Am Montag der kommenden Woche wird es einen Gesprächstermin auf Initiative des Bürgermeisters geben.

Dialog statt Vorwürfe: Wir unterstützen den Weg der Verwaltung

Statt populistischer Schuldzuweisungen setzen wir auf lösungsorientiertes Handeln: Wir benötigen jetzt schnellstmöglich eine tragfähige Lösung für die Stadt und das betroffene Unternehmen. Wir sind überzeugt, dass der auf Initiative des Bürgermeisters angesetzte Termin diesen Prozess entscheidend voranbringen wird.

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